Module fürs Rennrad
Rechner, die eine Frage beantworten und dann aufhören. Im Browser, ohne Anmeldung, kostenlos. Gebaut von @paulzrennrad.
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Alle Werte sind Richtwerte aus veröffentlichten Formeln und eigener Erfahrung. Sie ersetzen keine Messung, kein Bikefitting und keine Sporternährungsberatung. Herstellerangaben und Reifenfreigaben gehen immer vor.
Der Druck, der dich nicht bremst
Gerechnet auf 15 % Reifeneinfederung — das messbare Optimum zwischen Walkverlust und Fahrbahn-Impedanz. Entscheidend ist die tatsächliche Reifenbreite, nicht die aufgedruckte.
Vorderrad / Hinterrad in Prozent der Gesamtlast. Die Sitzposition verschiebt mehr, als die meisten annehmen.
Das Modell setzt Karkasse und Breitenabweichung automatisch. Ein Messwert vom Messschieber schlägt jede Modellangabe — er drittelt die Unsicherheit.
Hookless deckelt den Druck nach ETRTO hart bei 5,0 bar — unabhängig davon, was die Reifenflanke erlaubt.
Straff heißt Rennen, Sprint und Wiegetritt. Weich heißt Komfort, Grip und lange Distanz.
Setups bleiben in diesem Browser gespeichert. Maximal zwölf, das älteste fällt raus.
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Frank Berto hat 50 Reifen bei 7 Drücken und 8 Radlasten vermessen und daraus abgeleitet, dass 15 % Einfederung der Reifenhöhe das Optimum aus Rollwiderstand und Komfort trifft. Der empirische Fit an seine Kurvenschar:
L = Radlast in lbs, W = tatsächliche Reifenbreite in mm. Der Druck hängt am Quadrat der Breite — ein Breitenfehler von 1,5 mm verschiebt das Ergebnis stärker als ein Gewichtsfehler von 2 kg.
Beim Bremsen wandert die Last nach vorn, und ein weiches Vorderrad kostet Präzision. Das Vorderrad wird deshalb an das Hinterrad gekoppelt: P_vorn = 0,93 · P_hinten.
Die aufgedruckte Größe stimmt fast nie. Ein 28er Rennradreifen misst im Mittel 28,4 mm, ein nominell 40 mm breiter Gravelreifen dagegen nur 38 mm.
- Montage — Tubeless 1,00 · TPU 1,02 · Latex 1,01 · Butyl 1,05.
- Karkasse — geschmeidig 0,95 · Standard 1,00 · robust 1,05.
- Untergrund — glatter Asphalt 1,00 bis sehr grober Schotter 0,81.
- Abstimmung ±3 bis 4,5 %, Nässe −3 %.
- Hookless: 5,0 bar / 72,5 psi nach ETRTO — ohne Ausnahme.
- Hookless mit Maulweite ab 30 mm oder Reifen ab 35 mm: 4,1 bar / 60 psi.
- Unter 1,7 bar mit Schlauch: Durchschlagsgefahr, tubeless zusätzlich Burping.
- Nie über das Herstellermaximum von Reifen oder Felge — es gilt der kleinere Wert.
Das ±-Band propagiert Breite ±1,5 mm geschätzt bzw. ±0,5 mm gemessen und Gewicht ±2 kg. Nicht enthalten ist der Fehler deiner Pumpe — neue Standpumpen liegen typisch bei ±5 %.
Berto hat mit Technik der 1990er auf 700C gemessen, die Karkassenkorrektur ist eine Dreistufung eines Kontinuums. Über 90 kg fällt das Modell straffer aus als Impedanzmodelle. Wenn du danebenliegst, liege zu tief: 10 psi unter dem Optimum kosten 1 Watt, 10 psi darüber 9 Watt.
Berto, F. — All About Tire Inflation, 15-%-Drop-Messreihe · Heine, J. — Bicycle Quarterly / René Herse · SILCA — Tire Pressure Calculator Explained · BicycleRollingResistance (Jarno Bierman) · BikeLab Studio, DOI 10.5281/zenodo.20671797 · ETRTO Standards Manual 2020+.
Startwert, kein Dogma. Fahre ihn, dann in 0,1-bar-Schritten nach Gefühl korrigieren — ein Test auf immer derselben Strecke mit derselben Pumpe bringt mehr als jede Nachkommastelle.
Haftungsausschluss. Alle Angaben ohne Gewähr. Die berechneten Werte sind unverbindliche Richtwerte aus einem vereinfachten physikalischen Modell und ersetzen weder die Angaben der Hersteller von Reifen, Schlauch, Felge und Laufrad noch die eigene Prüfung des Materials vor jeder Fahrt. Maßgeblich ist stets der zulässige Maximaldruck von Reifen und Felge — es gilt der jeweils kleinere Wert; er darf unter keinen Umständen überschritten werden. Zu niedriger Druck kann zu Durchschlägen, Reifenabsprung und Kontrollverlust führen. Für Sach- oder Personenschäden, Unfälle, Verletzungen oder sonstige Nachteile, die aus der Nutzung dieses Rechners oder dem Vertrauen auf seine Ergebnisse entstehen, wird keine Haftung übernommen. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.
Die Größe, die du fahren kannst
Rahmengröße ist kein Punktwert. Aus vier Maßen kommt ein Fenster für Sitzrohr, Stack, Reach, Sattelhöhe und Vorbau — der Rahmen muss in dieses Fenster passen, nicht auf eine Zahl.
Schrittlänge misst man barfuß an der Wand, das Buch fest nach oben gedrückt. Ein Zentimeter Fehler verschiebt die Sattelhöhe um fast einen Zentimeter.
Race sitzt tief und lang, Endurance rund 15 mm höher, Gravel noch höher und kürzer. Dieselbe Person fährt in Gravel oft eine Nummer kleiner.
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Greg LeMonds Faktor auf die Schrittlänge, gemessen von Tretlagermitte bis Satteloberkante:
Hamleys Alternative (× 1,09 bis Pedalachse) landet im selben Fenster. Die Spanne ist kein Rauschen, sondern der Bereich, in dem Kniewinkel und Beweglichkeit entscheiden.
Das Label folgt der Körpergröße: unter 164 cm XS, bis 171 S, bis 179 M, bis 186 L, darüber XL. Hersteller legen ihre Grenzen unterschiedlich — das Label ist die Suchhilfe, das Fenster aus Stack und Reach ist die Entscheidung.
k₁ liegt bei 0,322 (Race), 0,335 (Endurance) und 0,342 (Gravel), k₂ bei 0,229, 0,222 und 0,219. Beinüberhang ist die Schrittlänge minus 47 % der Körpergröße, Armabweichung die Armlänge minus 32,5 %. Wer lange Beine und kurzen Rumpf hat, braucht weniger Stack und weniger Reach als die reine Körpergröße nahelegt.
Ab 40 rechnet das Modell 6 mm Stack pro Lebensjahrzehnt dazu, maximal 18 mm, und nimmt anteilig Reach heraus. Das ist eine Konvention aus der Fitting-Praxis, keine Messreihe — wer beweglich ist, ignoriert sie.
Startwert 100 mm, plus 8 mm pro Zentimeter überdurchschnittlicher Armlänge, minus 4 mm pro Zentimeter Beinüberhang, Gravel 10 mm kürzer. Begrenzt auf 70 bis 130 mm — was darüber hinausliefe, ist ein Größenproblem, kein Vorbauproblem.
Sitzknochenbreite, Hüftbeweglichkeit, Fußlänge, Schulterbreite und alte Verletzungen fehlen — sie entscheiden am Ende über Sattel, Lenkerbreite und Sattelrücklage. Zwischen zwei Größen gilt: die kleinere mit längerem Vorbau lässt sich fahren, die zu große nicht.
LeMond, G. — Sattelhöhenfaktor 0,883 · Hamley & Thomas (1967) — Optimum Sitzhöhe 109 % Schrittlänge · Ferrer-Roca et al. (2012), J Strength Cond Res — Effekt der Sattelhöhe auf Kinematik · Geometrietabellen gängiger Race-, Endurance- und Gravel-Rahmen, Größen 48–60.
Startfenster, keine Diagnose. Vergleiche Stack und Reach des konkreten Rahmens mit dem Fenster oben — passt beides, passt das Rad.
Haftungsausschluss. Alle Angaben ohne Gewähr. Die berechneten Werte sind unverbindliche Richtwerte aus vereinfachten Körpermaß-Formeln und ersetzen kein professionelles Bikefitting, keine medizinische Beratung und keine Probefahrt. Maßgeblich sind die Angaben des Rahmenherstellers zu Größe, Überstandshöhe, minimaler und maximaler Sattelstützenauszug sowie zulässiger Vorbaulänge. Eine falsch gewählte Rahmengröße oder Sitzposition kann zu Überlastung, Schmerzen und Stürzen führen. Für Sach- oder Personenschäden, die aus der Nutzung dieses Rechners entstehen, wird keine Haftung übernommen. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.
Gramm pro Stunde, nicht Bauchgefühl
Die Zufuhr wird nicht vom Bedarf begrenzt, sondern vom Darm. Der Rechner nimmt Dauer, Intensität, Gewicht, Temperatur und deinen Trainingsstand und gibt eine Menge pro Stunde — übersetzt in Portionen.
Unter einer Stunde brauchst du nichts. Zwischen zwei und drei Stunden entscheidet die Intensität, ab vier Stunden entscheidet die Menge.
Der Darm ist trainierbar: wer regelmäßig unterwegs isst, verträgt deutlich mehr. Die Obergrenze im Rechner folgt deiner Angabe, nicht dem Wunsch.
Mit Ergänzung teilt der Rechner 60 zu 40. Getränkemix zählt voll mit — was in der Flasche ist, muss nicht zusätzlich gegessen werden.
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Ausgangswert ist die Intensität, weil mit ihr der Anteil der Kohlenhydrate an der Energiebereitstellung steigt: Grundlage 35 g/h, Tempo 60, Schwelle 80, Rennen 95.
Unter 1 h Faktor 0,4 — die Speicher tragen. 1 bis 2 h 0,75, 2 bis 3 h 0,9, darüber 1,0. Die gängige Staffel lautet 30 g/h bis zu einer Stunde, 30 bis 60 g/h bis zwei, 60 bis 90 g/h darüber.
Nicht der Bedarf limitiert, sondern die intestinale Aufnahme. Untrainiert deckelt der Rechner bei 60 g/h, normal bei 75, trainiert bei 110. Über 60 g/h braucht es Glukose und Fruktose im Verhältnis um 1 : 0,8, weil der Glukosetransporter sonst gesättigt ist.
- Wettkampf 1,0 · Training 0,85 · Nüchtern 0.
- Ab 25 °C Faktor 0,93: die Toleranz sinkt, der Flüssigkeitsbedarf steigt.
- Gewicht wirkt nur schwach, 0,85 bis 1,15 — die Grenze ist der Darm, nicht die Masse.
Die Menge wird durch den Kohlenhydratgehalt der gewählten Quelle geteilt und auf halbe Portionen gerundet. Mit Ergänzung im Verhältnis 60 zu 40. Die Produktwerte sind Durchschnitte gängiger Sportnahrung — auf der Packung stehen die echten.
Es kennt weder dein Frühstück noch deine Verträglichkeit, keine Erkrankungen, keine Medikamente und keinen Flüssigkeits- oder Natriumbedarf. Neue Mengen probiert man im Training, nie im Wettkampf.
Jeukendrup, A. (2014), Sports Med — Kohlenhydrataufnahme im Ausdauersport, Mehrfachtransporter · Jeukendrup (2017) — Periodisierte Kohlenhydratzufuhr · Burke et al. (2011), J Sports Sci — Ernährung im Wettkampf · Costa et al. (2017) — Trainierbarkeit des Magen-Darm-Trakts · Podlogar & Wallis (2022), Sports Med — Zufuhr über 90 g/h.
Startwert, kein Plan fürs Leben. Probiere die Menge in einer langen Trainingsfahrt, nicht am Renntag.
Haftungsausschluss. Alle Angaben ohne Gewähr. Die berechneten Werte sind unverbindliche Richtwerte aus veröffentlichten sportwissenschaftlichen Empfehlungen und stellen keine medizinische oder ernährungsberatende Leistung dar. Sie berücksichtigen keine Vorerkrankungen, Unverträglichkeiten, Diabetes, Schwangerschaft, Medikamente oder individuelle Stoffwechselbesonderheiten. Bei gesundheitlichen Fragen ist eine ärztliche oder sporternährungsmedizinische Beratung einzuholen. Hohe Kohlenhydratmengen können zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Für Sach- oder Personenschäden, die aus der Nutzung dieses Rechners entstehen, wird keine Haftung übernommen. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.
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