Antworten fürs Rennrad
Rechner, die eine Frage beantworten und dann aufhören. Ein Nachschlagewerk für die Begriffe dahinter. Und die Kanäle, denen wir folgen. Alles im Browser, ohne Anmeldung.
{{ m.title }}
{{ m.summary }}
{{ m.title }}
{{ m.detail }}
Alle Werte sind Richtwerte aus veröffentlichten Formeln und eigener Erfahrung. Sie ersetzen keine Messung, kein Bikefitting und keine Sporternährungsberatung. Herstellerangaben und Reifenfreigaben gehen immer vor.
Reifendruck-Rechner für Rennrad und Gravel
Gerechnet auf 15 % Reifeneinfederung — das messbare Optimum zwischen Walkverlust und Fahrbahn-Impedanz. Entscheidend ist die tatsächliche Reifenbreite, nicht die aufgedruckte.
Vorderrad / Hinterrad in Prozent der Gesamtlast. Die Sitzposition verschiebt mehr, als die meisten annehmen.
Das Modell setzt Karkasse und Breitenabweichung automatisch. Ein Messwert vom Messschieber schlägt jede Modellangabe — er drittelt die Unsicherheit.
Hookless deckelt den Druck nach ETRTO hart bei 5,0 bar — unabhängig davon, was die Reifenflanke erlaubt.
Straff heißt Rennen, Sprint und Wiegetritt. Weich heißt Komfort, Grip und lange Distanz.
Setups bleiben in diesem Browser gespeichert. Maximal zwölf, das älteste fällt raus.
{{ nt.text }}
Frank Berto hat 50 Reifen bei 7 Drücken und 8 Radlasten vermessen und daraus abgeleitet, dass 15 % Einfederung der Reifenhöhe das Optimum aus Rollwiderstand und Komfort trifft. Der empirische Fit an seine Kurvenschar:
L = Radlast in lbs, W = tatsächliche Reifenbreite in mm. Der Druck hängt am Quadrat der Breite — ein Breitenfehler von 1,5 mm verschiebt das Ergebnis stärker als ein Gewichtsfehler von 2 kg.
Beim Bremsen wandert die Last nach vorn, und ein weiches Vorderrad kostet Präzision. Das Vorderrad wird deshalb an das Hinterrad gekoppelt: P_vorn = 0,93 · P_hinten.
Die aufgedruckte Größe stimmt fast nie. Ein 28er Rennradreifen misst im Mittel 28,4 mm, ein nominell 40 mm breiter Gravelreifen dagegen nur 38 mm.
- Montage — Tubeless 1,00 · TPU 1,02 · Latex 1,01 · Butyl 1,05.
- Karkasse — geschmeidig 0,95 · Standard 1,00 · robust 1,05.
- Untergrund — glatter Asphalt 1,00 bis sehr grober Schotter 0,81.
- Abstimmung ±3 bis 4,5 %, Nässe −3 %.
- Hookless: 5,0 bar / 72,5 psi nach ETRTO — ohne Ausnahme.
- Hookless mit Maulweite ab 30 mm oder Reifen ab 35 mm: 4,1 bar / 60 psi.
- Unter 1,7 bar mit Schlauch: Durchschlagsgefahr, tubeless zusätzlich Burping.
- Nie über das Herstellermaximum von Reifen oder Felge — es gilt der kleinere Wert.
Das ±-Band propagiert Breite ±1,5 mm geschätzt bzw. ±0,5 mm gemessen und Gewicht ±2 kg. Nicht enthalten ist der Fehler deiner Pumpe — neue Standpumpen liegen typisch bei ±5 %.
Berto hat mit Technik der 1990er auf 700C gemessen, die Karkassenkorrektur ist eine Dreistufung eines Kontinuums. Über 90 kg fällt das Modell straffer aus als Impedanzmodelle. Wenn du danebenliegst, liege zu tief: 10 psi unter dem Optimum kosten 1 Watt, 10 psi darüber 9 Watt.
Berto, F. — All About Tire Inflation, 15-%-Drop-Messreihe · Heine, J. — Bicycle Quarterly / René Herse · SILCA — Tire Pressure Calculator Explained · BicycleRollingResistance (Jarno Bierman) · BikeLab Studio, DOI 10.5281/zenodo.20671797 · ETRTO Standards Manual 2020+.
Reifendruck fürs Rennrad — die Kurzfassung
- ·Der richtige Druck folgt der Radlast und der tatsächlichen Reifenbreite — nicht dem Aufdruck auf der Flanke, der nur die Obergrenze nennt.
- ·Grundlage ist das Berto-Modell: 15 % Reifeneinfederung als Optimum aus Rollwiderstand und Dämpfung.
- ·Der Druck hängt am Quadrat der Breite. 1,5 mm Breitenfehler verschieben das Ergebnis stärker als 2 kg Systemgewicht.
- ·Vorn rund 7 % weniger als hinten, in der Praxis 0,2 bis 0,4 bar. Hookless nach ETRTO maximal 5,0 bar, ab 30 mm Maulweite oder 35 mm Reifen 4,1 bar.
Wie der Rechner arbeitet
Aus Fahrergewicht, Radgewicht, Zusatzlast und Gewichtsverteilung wird die Radlast vorne und hinten bestimmt. Aus Nennbreite, Maulweite und Reifenmodell wird die tatsächliche Reifenbreite geschätzt oder aus deinem gemessenen Wert übernommen. Beide Größen gehen in den Berto-Fit auf 15 Prozent Reifeneinfederung ein. Anschließend korrigieren Faktoren für Montageart, Karkasse, Untergrund, Abstimmung und Nässe das Ergebnis, bevor die ETRTO-Grenzen für Hookless-Felgen und die Durchschlagsgrenze nach unten greifen. Das Vorderrad wird mit 93 Prozent des Hinterraddrucks gekoppelt.
Was das Ergebnis am stärksten verschiebt
Der Druck hängt am Quadrat der Reifenbreite. Ein Breitenfehler von 1,5 Millimetern verändert den Wert stärker als zwei Kilogramm Systemgewicht — deshalb lohnt es, die montierte Breite einmal mit dem Messschieber zu nehmen. Danach kommt die Maulweite der Felge: jeder Millimeter über 18 Millimeter weitet den Reifen um etwa 0,4 Millimeter. Erst dann folgen Karkasse, Montageart und Untergrund. Auf grobem Schotter liegt das Optimum bis zu 19 Prozent unter dem Asphaltwert.
Drei Fehler, die Watt kosten
Erstens: dem Flankenaufdruck glauben. Ein 28er Rennradreifen misst montiert im Mittel 28,4 Millimeter, ein 40er Gravelreifen oft nur 38 Millimeter. Zweitens: zu hoch pumpen. Zehn psi unter dem Optimum kosten rund ein Watt, zehn psi darüber neun Watt, weil die Fahrbahnimpedanz Energie in Vibration umsetzt. Drittens: dem Manometer der Standpumpe blind vertrauen. Neue Pumpen liegen typisch bei plus/minus fünf Prozent, alte deutlich schlechter — nutze immer dieselbe Pumpe, dann sind deine Werte zumindest untereinander vergleichbar.
Reifendruck-Tabelle: bar nach Systemgewicht und Reifenbreite
Startwerte in bar, jeweils vorn / hinten, aus derselben Formel wie der Rechner oben. Angenommen: guter Asphalt, tubeless, Standard-Karkasse, trocken, 21 mm Maulweite, 55 % Last auf dem Hinterrad. Systemgewicht heißt Fahrer plus Rad plus Gepäck.
| Systemgewicht | 25 mm | 28 mm | 30 mm | 32 mm | 35 mm |
|---|---|---|---|---|---|
| 65 kg | 3,65 / 3,95 | 3,25 / 3,45 | 3,00 / 3,20 | 2,80 / 3,00 | 2,50 / 2,70 |
| 75 kg | 4,25 / 4,60 | 3,75 / 4,05 | 3,45 / 3,75 | 3,20 / 3,45 | 2,85 / 3,10 |
| 85 kg | 4,90 / 5,25 | 4,30 / 4,60 | 3,95 / 4,25 | 3,65 / 3,95 | 3,25 / 3,50 |
| 95 kg | 5,50 / 5,90 | 4,80 / 5,15 | 4,45 / 4,75 | 4,10 / 4,40 | 3,60 / 3,90 |
| 105 kg | 6,10 / 6,55 | 5,30 / 5,75 | 4,90 / 5,30 | 4,50 / 4,85 | 4,00 / 4,30 |
Die Breitenangabe ist die gemessene Breite am Rad, nicht die Nennbreite: ein 28er auf 21 mm Maulweite misst rund 29,5 mm. Freigaben von Reifen und Felge gehen immer vor.
Welchen Reifendruck fahre ich mit 28 mm auf dem Rennrad?
Bei 75 Kilogramm Fahrergewicht, 8,5 Kilogramm Radgewicht, tubeless montiert, 21 mm Maulweite und gutem Asphalt liegt der Startwert bei 4,5 bar hinten und 4,2 bar vorne. Der Rechner rechnet die Werte für dein Gewicht, deine Felge und deinen Untergrund konkret aus — die Zahl aus der Tabelle am Reifen ist fast immer zu hoch.
Warum ist der empfohlene Druck niedriger als früher?
Weil breitere Reifen und Messungen zur Fahrbahnimpedanz gezeigt haben, dass sehr hoher Druck auf realem Asphalt langsamer ist. Der Reifen springt statt zu federn, und die Energie geht in Vibration von Rad und Fahrer verloren.
Vorne und hinten der gleiche Druck?
Nein. Vorne liegt weniger Last, gleichzeitig soll das Vorderrad beim Bremsen und in Kurven präzise bleiben. Der Rechner setzt vorne 93 Prozent des Hinterraddrucks an, was in der Praxis 0,2 bis 0,4 bar Unterschied ergibt.
Wie viel Druck bei Nässe?
Etwa drei Prozent weniger als trocken. Die größere Aufstandsfläche bringt mehr Grip, mehr als drei bis fünf Prozent bringen dagegen kaum noch Haftung und erhöhen die Durchschlagsgefahr.
Was gilt bei Hookless-Felgen?
Nach ETRTO maximal 5,0 bar, ohne Ausnahme. Bei Maulweiten ab 30 Millimetern oder Reifen ab 35 Millimetern liegt die Grenze bei 4,1 bar. Der Rechner kappt automatisch, wenn du Hookless auswählst.
Wie oft muss ich nachpumpen?
Tubeless und Butyl verlieren etwa 0,1 bis 0,3 bar pro Woche, Latex und TPU deutlich mehr — bei Latex bis zu 1 bar über Nacht. Prüfe vor jeder längeren Ausfahrt.
Startwert, kein Dogma. Fahre ihn, dann in 0,1-bar-Schritten nach Gefühl korrigieren — ein Test auf immer derselben Strecke mit derselben Pumpe bringt mehr als jede Nachkommastelle.
Haftungsausschluss. Alle Angaben ohne Gewähr. Die berechneten Werte sind unverbindliche Richtwerte aus einem vereinfachten physikalischen Modell und ersetzen weder die Angaben der Hersteller von Reifen, Schlauch, Felge und Laufrad noch die eigene Prüfung des Materials vor jeder Fahrt. Maßgeblich ist stets der zulässige Maximaldruck von Reifen und Felge — es gilt der jeweils kleinere Wert; er darf unter keinen Umständen überschritten werden. Zu niedriger Druck kann zu Durchschlägen, Reifenabsprung und Kontrollverlust führen. Für Sach- oder Personenschäden, Unfälle, Verletzungen oder sonstige Nachteile, die aus der Nutzung dieses Rechners oder dem Vertrauen auf seine Ergebnisse entstehen, wird keine Haftung übernommen. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.
Rahmengröße berechnen fürs Rennrad
Rahmengröße ist kein Punktwert. Aus vier Maßen kommt ein Fenster für Sitzrohr, Stack, Reach, Sattelhöhe und Vorbau — der Rahmen muss in dieses Fenster passen, nicht auf eine Zahl.
Schrittlänge misst man barfuß an der Wand, das Buch fest nach oben gedrückt. Ein Zentimeter Fehler verschiebt die Sattelhöhe um fast einen Zentimeter.
Race sitzt tief und lang, Endurance rund 15 mm höher, Gravel noch höher und kürzer. Dieselbe Person fährt in Gravel oft eine Nummer kleiner.
{{ nt.text }}
Greg LeMonds Faktor auf die Schrittlänge, gemessen von Tretlagermitte bis Satteloberkante:
Hamleys Alternative (× 1,09 bis Pedalachse) landet im selben Fenster. Die Spanne ist kein Rauschen, sondern der Bereich, in dem Kniewinkel und Beweglichkeit entscheiden.
Das Label folgt der Körpergröße: unter 164 cm XS, bis 171 S, bis 179 M, bis 186 L, darüber XL. Hersteller legen ihre Grenzen unterschiedlich — das Label ist die Suchhilfe, das Fenster aus Stack und Reach ist die Entscheidung.
k₁ liegt bei 0,322 (Race), 0,335 (Endurance) und 0,342 (Gravel), k₂ bei 0,229, 0,222 und 0,219. Beinüberhang ist die Schrittlänge minus 47 % der Körpergröße, Armabweichung die Armlänge minus 32,5 %. Wer lange Beine und kurzen Rumpf hat, braucht weniger Stack und weniger Reach als die reine Körpergröße nahelegt.
Ab 40 rechnet das Modell 6 mm Stack pro Lebensjahrzehnt dazu, maximal 18 mm, und nimmt anteilig Reach heraus. Das ist eine Konvention aus der Fitting-Praxis, keine Messreihe — wer beweglich ist, ignoriert sie.
Startwert 100 mm, plus 8 mm pro Zentimeter überdurchschnittlicher Armlänge, minus 4 mm pro Zentimeter Beinüberhang, Gravel 10 mm kürzer. Begrenzt auf 70 bis 130 mm — was darüber hinausliefe, ist ein Größenproblem, kein Vorbauproblem.
Sitzknochenbreite, Hüftbeweglichkeit, Fußlänge, Schulterbreite und alte Verletzungen fehlen — sie entscheiden am Ende über Sattel, Lenkerbreite und Sattelrücklage. Zwischen zwei Größen gilt: die kleinere mit längerem Vorbau lässt sich fahren, die zu große nicht.
LeMond, G. — Sattelhöhenfaktor 0,883 · Hamley & Thomas (1967) — Optimum Sitzhöhe 109 % Schrittlänge · Ferrer-Roca et al. (2012), J Strength Cond Res — Effekt der Sattelhöhe auf Kinematik · Geometrietabellen gängiger Race-, Endurance- und Gravel-Rahmen, Größen 48–60.
Rahmengröße fürs Rennrad — die Kurzfassung
- ·Rahmengröße ist ein Fenster, kein Punktwert. Entscheidend sind Stack und Reach, nicht das Größenlabel — ein 56er ist bei zwei Marken selten dasselbe Rad.
- ·Die Schrittlänge legt die Sattelhöhe fest (× 0,883 ab Tretlagermitte), nicht die Länge des Oberkörpers.
- ·Im Zweifel die kleinere Größe: nach oben lässt sich mit Spacern, Vorbau und Sattelstütze arbeiten, nach unten kaum.
- ·Gravel bei gleicher Größe: Sattelhöhe bleibt, mehr Stack, weniger Reach.
Wie der Rechner arbeitet
Aus der Schrittlänge folgt die Sitzrohrlänge als Fenster, nicht als Punktwert, und die Sattelhöhe über den Faktor 0,883 gemessen von der Mitte des Innenlagers bis zur Satteloberkante. Körpergröße, Armlänge, Alter und die gewählte Kategorie — Race, Endurance oder Gravel — ergeben das Stack- und Reach-Fenster sowie eine Vorbaulänge. Alter und Kategorie steuern dabei, wie hoch der Lenker relativ zum Sattel liegt: Race flach, Gravel deutlich höher.
Warum Stack und Reach zählen, nicht die Größenangabe
Größenangaben sind herstellerabhängig. Ein 56er ist bei zwei Marken selten dasselbe Rad, weil Sitzrohrwinkel, Steuerrohrlänge und Tretlagerabsenkung frei gewählt werden. Stack und Reach beschreiben dagegen die Position des Steuerrohrs über und vor dem Innenlager und sind zwischen allen Rahmen direkt vergleichbar. Nimm das Fenster aus dem Rechner, öffne die Geometrietabelle des konkreten Rads und vergleiche genau diese beiden Zahlen.
Drei Fehler bei der Rahmenwahl
Erstens: die Größe über die Schrittlänge allein bestimmen. Sie legt die Sattelhöhe fest, nicht die Länge des Oberkörpers. Zweitens: einen zu großen Rahmen kaufen, weil eine sportliche Position gewünscht ist — ein zu langer Reach lässt sich nur begrenzt über den Vorbau retten, ein zu kurzer dagegen leicht. Drittens: den Vorbau als Größenkorrektur missbrauchen. Unter 70 und über 130 Millimetern verändert sich das Lenkverhalten deutlich; wer dort landet, hat die falsche Rahmengröße.
Rahmengrößen-Tabelle: Körpergröße 155 bis 195 cm
Startwerte für Endurance-Geometrie, Alter unter 40, aus derselben Formel wie der Rechner oben. Angenommen ist eine Schrittlänge von 47 % der Körpergröße — weicht deine davon ab, verschiebt sich vor allem Sitzrohr und Sattelhöhe. Race liegt rund 13 mm tiefer im Stack und 7 mm länger im Reach, Gravel umgekehrt.
| Körpergröße | Größe | Sitzrohr | Sattelhöhe | Stack | Reach |
|---|---|---|---|---|---|
| 155 cm | XS | 46,6 cm | 64,3 cm | 519 mm | 344 mm |
| 160 cm | XS | 48,1 cm | 66,4 cm | 536 mm | 355 mm |
| 165 cm | S | 49,6 cm | 68,5 cm | 553 mm | 366 mm |
| 170 cm | S | 51,1 cm | 70,6 cm | 570 mm | 377 mm |
| 175 cm | M | 52,6 cm | 72,6 cm | 586 mm | 389 mm |
| 180 cm | L | 54,1 cm | 74,7 cm | 603 mm | 400 mm |
| 185 cm | L | 55,6 cm | 76,8 cm | 620 mm | 411 mm |
| 190 cm | XL | 57,2 cm | 78,9 cm | 637 mm | 422 mm |
| 195 cm | XL | 58,7 cm | 80,9 cm | 653 mm | 433 mm |
Sattelhöhe gemessen von Tretlagermitte bis Satteloberkante. Vorbau-Startwert 100 mm bei durchschnittlicher Armlänge. Die Spalte Größe folgt der Körpergröße, das Sitzrohr der Schrittlänge — beide Maße laufen auseinander, deshalb steht neben einem L-Label oft ein 54er Sitzrohr, das die Hersteller als M führen. Startfenster für die Auswahl, kein Bikefitting.
Welche Rahmengröße bei 180 cm Körpergröße?
Bei durchschnittlicher Schrittlänge von rund 84,5 Zentimetern rechnet das Modell ein Sitzrohr um 54 Zentimeter — je nach Hersteller ein 54er bis 56er —, einen Stack um 600 Millimeter und einen Reach um 400 Millimeter bei Endurance-Geometrie. Körpergröße allein reicht nicht: zwei Fahrer mit 180 Zentimetern können sich in der Schrittlänge um acht Zentimeter unterscheiden.
Sitzrohrlänge oder Stack und Reach?
Stack und Reach. Die Sitzrohrlänge sagt nur, ob du über dem Rad stehen kannst und ob die Sattelstütze im Bereich liegt. Ob das Rad zu deinem Oberkörper passt, entscheiden Stack und Reach zusammen mit dem Vorbau.
Zwischen zwei Größen — kleiner oder größer?
Im Zweifel kleiner. Nach oben lässt sich mit Spacern, längerem Vorbau und Sattelstütze arbeiten, nach unten kaum. Wer viel Komfort will, nimmt die größere Größe mit kürzerem Vorbau.
Wie messe ich die Schrittlänge richtig?
Barfuß, Rücken an der Wand, Füße etwa 15 Zentimeter auseinander. Eine Wasserwaage oder ein Buch fest in den Schritt ziehen, oben anzeichnen, Abstand zum Boden messen. Zweimal messen und den größeren Wert nehmen.
Ändert sich die Größe bei Gravel?
Die Sattelhöhe bleibt, die Front steigt. Gravelrahmen haben bei gleicher Größe mehr Stack und weniger Reach. Der Rechner erhöht das Stack-Fenster entsprechend, wenn du Gravel wählst.
Ersetzt der Rechner ein Bikefitting?
Nein. Er gibt das Fenster, in dem ein Rahmen überhaupt in Frage kommt. Sattelposition, Kurbellänge, Cleats und Lenkerbreite bleiben Sache eines Fittings auf dem Rad.
Startfenster, keine Diagnose. Vergleiche Stack und Reach des konkreten Rahmens mit dem Fenster oben — passt beides, passt das Rad.
Haftungsausschluss. Alle Angaben ohne Gewähr. Die berechneten Werte sind unverbindliche Richtwerte aus vereinfachten Körpermaß-Formeln und ersetzen kein professionelles Bikefitting, keine medizinische Beratung und keine Probefahrt. Maßgeblich sind die Angaben des Rahmenherstellers zu Größe, Überstandshöhe, minimaler und maximaler Sattelstützenauszug sowie zulässiger Vorbaulänge. Eine falsch gewählte Rahmengröße oder Sitzposition kann zu Überlastung, Schmerzen und Stürzen führen. Für Sach- oder Personenschäden, die aus der Nutzung dieses Rechners entstehen, wird keine Haftung übernommen. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.
Kohlenhydrate pro Stunde berechnen
Die Zufuhr wird nicht vom Bedarf begrenzt, sondern vom Darm. Der Rechner nimmt Dauer, Intensität, Gewicht, Temperatur und deinen Trainingsstand und gibt eine Menge pro Stunde — übersetzt in Portionen.
Unter einer Stunde brauchst du nichts. Zwischen zwei und drei Stunden entscheidet die Intensität, ab vier Stunden entscheidet die Menge.
Der Darm ist trainierbar: wer regelmäßig unterwegs isst, verträgt deutlich mehr. Die Obergrenze im Rechner folgt deiner Angabe, nicht dem Wunsch.
Mit Ergänzung teilt der Rechner 60 zu 40. Getränkemix zählt voll mit — was in der Flasche ist, muss nicht zusätzlich gegessen werden.
{{ nt.text }}
Ausgangswert ist die Intensität, weil mit ihr der Anteil der Kohlenhydrate an der Energiebereitstellung steigt: Grundlage 35 g/h, Tempo 60, Schwelle 80, Rennen 95.
Unter 1 h Faktor 0,4 — die Speicher tragen. 1 bis 2 h 0,75, 2 bis 3 h 0,9, darüber 1,0. Die gängige Staffel lautet 30 g/h bis zu einer Stunde, 30 bis 60 g/h bis zwei, 60 bis 90 g/h darüber.
Nicht der Bedarf limitiert, sondern die intestinale Aufnahme. Untrainiert deckelt der Rechner bei 60 g/h, normal bei 75, trainiert bei 110. Über 60 g/h braucht es Glukose und Fruktose im Verhältnis um 1 : 0,8, weil der Glukosetransporter sonst gesättigt ist.
- Wettkampf 1,0 · Training 0,85 · Nüchtern 0.
- Ab 25 °C Faktor 0,93: die Toleranz sinkt, der Flüssigkeitsbedarf steigt.
- Gewicht wirkt nur schwach, 0,85 bis 1,15 — die Grenze ist der Darm, nicht die Masse.
Die Menge wird durch den Kohlenhydratgehalt der gewählten Quelle geteilt und auf halbe Portionen gerundet. Mit Ergänzung im Verhältnis 60 zu 40. Die Produktwerte sind Durchschnitte gängiger Sportnahrung — auf der Packung stehen die echten.
Es kennt weder dein Frühstück noch deine Verträglichkeit, keine Erkrankungen, keine Medikamente und keinen Flüssigkeits- oder Natriumbedarf. Neue Mengen probiert man im Training, nie im Wettkampf.
Jeukendrup, A. (2014), Sports Med — Kohlenhydrataufnahme im Ausdauersport, Mehrfachtransporter · Jeukendrup (2017) — Periodisierte Kohlenhydratzufuhr · Burke et al. (2011), J Sports Sci — Ernährung im Wettkampf · Costa et al. (2017) — Trainierbarkeit des Magen-Darm-Trakts · Podlogar & Wallis (2022), Sports Med — Zufuhr über 90 g/h.
Kohlenhydrate pro Stunde — die Kurzfassung
- ·Unter einer Stunde brauchst du unterwegs nichts — die Glykogenspeicher tragen. Ab etwa 75 bis 90 Minuten lohnt Zufuhr, bei hoher Intensität früher.
- ·Grundlage 30–50 g/h, Tempo und Rennen 60–90 g/h, mit trainiertem Darm 100–120 g/h.
- ·Über 60 g/h braucht es Glukose und Fruktose im Verhältnis 1 : 0,8, sonst limitiert der Glukosetransport.
- ·Nicht der Bedarf limitiert, sondern der Darm — und der ist trainierbar. Dazu 500–700 ml Flüssigkeit pro Stunde, über 25 °C 700–900 ml.
Wie der Rechner arbeitet
Grundlage ist die Intensität: je höher die Belastung, desto größer der Anteil der Kohlenhydrate an der Energiebereitstellung. Dauer, Körpergewicht, Temperatur und das Ziel — Training oder Wettkampf — skalieren den Wert, die Verträglichkeit deines Magens setzt die Obergrenze. Heraus kommt eine Zufuhr in Gramm pro Stunde, aufgeteilt auf ein Hauptprodukt und optional eine Ergänzung, plus die Gesamtmenge für die geplante Fahrtdauer.
Was die Aufnahme begrenzt
Nicht der Bedarf, sondern der Darm. Glukose wird über den SGLT1-Transporter aufgenommen und deckelt bei etwa 60 Gramm pro Stunde. Fruktose nutzt GLUT5, einen zweiten Weg, weshalb ein Verhältnis um 1 zu 0,8 Aufnahmen von 90 bis 120 Gramm pro Stunde erlaubt. Diese Kapazität ist trainierbar: wer regelmäßig unter Belastung isst, verträgt nach einigen Wochen deutlich mehr. Hitze verschiebt die Grenze nach unten, weil Blut in die Peripherie umgeleitet wird.
Drei Fehler bei der Verpflegung
Erstens: erst essen, wenn der Hunger kommt. Der Speicher lässt sich unter Belastung nicht mehr auffüllen, deshalb ab der ersten Stunde in festen Intervallen essen. Zweitens: die Renn-Menge am Renntag zum ersten Mal probieren. Hohe Zufuhr braucht Gewöhnung, sonst endet sie im Magen-Darm-Problem. Drittens: zu wenig trinken. Konzentrierte Gels ohne Flüssigkeit verlangsamen die Magenentleerung, in Hitze sind 500 bis 900 Milliliter pro Stunde realistisch.
Kohlenhydrat-Tabelle: g/h nach Dauer und Intensität
Startwerte in Gramm pro Stunde, aus derselben Formel wie der Rechner oben. Angenommen: 75 kg Körpergewicht, unter 25 °C, Darm normal trainiert (Obergrenze 75 g/h). Werte mit * sind auf diese Obergrenze gedeckelt — rechnerisch wäre mehr sinnvoll.
| Dauer | Grundlage · Z1–Z2 | Tempo · Z3 | Schwelle · Z4 | Rennen · Z5+ |
|---|---|---|---|---|
| unter 1 h | 13 g/h | 22 g/h | 30 g/h | 35 g/h |
| 1–2 h | 24 g/h | 42 g/h | 55 g/h | 66 g/h |
| 2–3 h | 29 g/h | 50 g/h | 67 g/h | 75 g/h * |
| ab 3 h | 32 g/h | 55 g/h | 74 g/h | 75 g/h * |
Gesamtmenge = g/h × Dauer. Bei 10 kg mehr Körpergewicht rund 5 % mehr, über 25 °C rund 7 % weniger. Richtwerte, keine Sporternährungsberatung.
Wie viele Kohlenhydrate pro Stunde auf dem Rennrad?
Bei ruhigem Grundlagentraining reichen 30 bis 50 Gramm pro Stunde. Im Tempo- und Rennbereich sind 60 bis 90 Gramm sinnvoll, gut trainierte Fahrer erreichen 100 bis 120 Gramm. Über 60 Gramm braucht es einen Glukose-Fruktose-Mix.
Ab welcher Dauer muss ich unterwegs essen?
Ab etwa 75 bis 90 Minuten. Kürzere Einheiten laufen aus dem gefüllten Glykogenspeicher, bei hoher Intensität lohnt Zufuhr aber schon früher.
Wie viel Flüssigkeit brauche ich dazu?
Bei moderaten Temperaturen 500 bis 700 Milliliter pro Stunde, bei über 25 Grad 700 bis 900. Wichtig ist, dass die Konzentration im Magen nicht zu hoch wird: zu jedem Gel Wasser trinken.
Was heißt Glukose-Fruktose-Mix?
Zwei Zuckerarten, die über verschiedene Transporter aufgenommen werden. Im Verhältnis 1 zu 0,8 addieren sich die Aufnahmewege, statt sich zu blockieren. Alle Produkte, die 90 Gramm pro Stunde oder mehr bewerben, arbeiten so.
Kann man 120 g/h wirklich trainieren?
Ja, aber schrittweise. In Grundlagenfahrten die Zufuhr über sechs bis acht Wochen alle zwei Wochen um etwa zehn Gramm pro Stunde steigern. Der Darm passt Transporterdichte und Entleerung an.
Reichen Riegel oder brauche ich Gels?
Riegel funktionieren bei niedriger Intensität und langen Fahrten, Gels und Getränke bei hoher Intensität, weil sie schneller entleeren. Eine gute Aufteilung sind Getränk als Basis, Gels für die harten Abschnitte, Riegel für die Ruhephasen.
Startwert, kein Plan fürs Leben. Probiere die Menge in einer langen Trainingsfahrt, nicht am Renntag.
Haftungsausschluss. Alle Angaben ohne Gewähr. Die berechneten Werte sind unverbindliche Richtwerte aus veröffentlichten sportwissenschaftlichen Empfehlungen und stellen keine medizinische oder ernährungsberatende Leistung dar. Sie berücksichtigen keine Vorerkrankungen, Unverträglichkeiten, Diabetes, Schwangerschaft, Medikamente oder individuelle Stoffwechselbesonderheiten. Bei gesundheitlichen Fragen ist eine ärztliche oder sporternährungsmedizinische Beratung einzuholen. Hohe Kohlenhydratmengen können zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Für Sach- oder Personenschäden, die aus der Nutzung dieses Rechners entstehen, wird keine Haftung übernommen. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.
Links mit * sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber, bekomme ich eine Provision. Für dich ändert sich der Preis nicht.
Aufgeführt wird nur, was ich selbst gefahren habe. Bezahlte Platzierungen sind als Partner gekennzeichnet. Was nicht hält, sage ich auch — und nehme es wieder raus.
Partnerschaft anfragen: [email protected] · Partnerdeck mit Reichweiten und Bausteinen auf Anfrage.
paulzclub ist ein Treffpunkt für Rennradfahrer. Hier stehen Antworten auf die Fragen, die vor jeder Ausfahrt aufkommen: welcher Druck, welche Größe, wie viel essen.
Jeder Rechner beantwortet genau eine Frage und hört dann auf. Alles läuft im Browser, ohne Anmeldung und ohne Konto. Dazu ein Glossar für die Begriffe dahinter und Tabellen für alle, die nichts eintippen wollen.
Zum Club gehört auch, weiterzuschicken, was gut ist: unter Creator stehen die Kanäle, die wir selbst schauen.
Was nicht hält, sagen wir auch. Die Werte sind Richtwerte, keine Beratung, und die Formeln liegen offen — nachrechnen ist erwünscht.
Hinter dem Club steht Paul, unterwegs als @paulzrennrad. Die Rechner entstehen aus den Fragen, die dort ankommen. Fehlt eine: schreib uns. Wir sehen uns auf der Straße.
Reifendruck-Tabelle für Rennrad und Gravel
Fertige Startwerte in bar, gerechnet nach dem Berto-15-%-Modell — für 60 bis 110 Kilogramm Systemgewicht und 25 bis 40 Millimeter Reifenbreite.
Druck nach Systemgewicht und Reifenbreite
Nennbreite in den Spalten, Systemgewicht in den Zeilen. Jede Zelle: vorn / hinten in bar.
| Systemgewicht | 25 mm | 28 mm | 30 mm | 32 mm | 35 mm | 40 mm |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 60 kg | 3,35 / 3,60 | 2,95 / 3,20 | 2,75 / 2,95 | 2,55 / 2,75 | 2,30 / 2,50 | 2,05 / 2,20 |
| 65 kg | 3,65 / 3,95 | 3,25 / 3,45 | 3,00 / 3,20 | 2,80 / 3,00 | 2,50 / 2,70 | 2,20 / 2,35 |
| 70 kg | 3,95 / 4,25 | 3,50 / 3,75 | 3,25 / 3,50 | 3,00 / 3,25 | 2,70 / 2,90 | 2,35 / 2,50 |
| 75 kg | 4,25 / 4,60 | 3,75 / 4,05 | 3,45 / 3,75 | 3,20 / 3,45 | 2,85 / 3,10 | 2,50 / 2,70 |
| 80 kg | 4,55 / 4,90 | 4,00 / 4,30 | 3,70 / 4,00 | 3,45 / 3,70 | 3,05 / 3,30 | 2,65 / 2,85 |
| 85 kg | 4,90 / 5,25 | 4,30 / 4,60 | 3,95 / 4,25 | 3,65 / 3,95 | 3,25 / 3,50 | 2,80 / 3,00 |
| 90 kg | 5,20 / 5,55 | 4,55 / 4,90 | 4,20 / 4,50 | 3,85 / 4,15 | 3,45 / 3,70 | 2,95 / 3,15 |
| 95 kg | 5,50 / 5,90 | 4,80 / 5,15 | 4,45 / 4,75 | 4,10 / 4,40 | 3,60 / 3,90 | 3,10 / 3,30 |
| 100 kg | 5,80 / 6,20 | 5,05 / 5,45 | 4,65 / 5,00 | 4,30 / 4,65 | 3,80 / 4,10 | 3,25 / 3,50 |
| 105 kg | 6,10 / 6,55 | 5,30 / 5,75 | 4,90 / 5,30 | 4,50 / 4,85 | 4,00 / 4,30 | 3,40 / 3,65 |
| 110 kg | 6,40 / 6,90 | 5,60 / 6,00 | 5,15 / 5,55 | 4,75 / 5,10 | 4,20 / 4,50 | 3,55 / 3,80 |
Was die Maulweite verschiebt
Derselbe Reifen baut auf einer breiteren Felge breiter — und braucht dadurch weniger Druck. Gerechnet für 85 kg Systemgewicht: erst die gemessene Breite, dann der Druck hinten.
| Maulweite | Nenn 25 mm | Nenn 28 mm | Nenn 30 mm | Nenn 32 mm |
|---|---|---|---|---|
| 19 mm | 26,6 mm → 5,55 bar | 28,6 mm → 4,85 bar | 30,0 mm → 4,45 bar | 31,5 mm → 4,10 bar |
| 21 mm | 27,4 mm → 5,25 bar | 29,4 mm → 4,60 bar | 30,8 mm → 4,25 bar | 32,3 mm → 3,95 bar |
| 23 mm | 28,2 mm → 5,00 bar | 30,3 mm → 4,40 bar | 31,6 mm → 4,05 bar | 33,1 mm → 3,80 bar |
| 25 mm | 29,0 mm → 4,75 bar | 31,1 mm → 4,20 bar | 32,4 mm → 3,90 bar | 33,9 mm → 3,65 bar |
Was der Untergrund verschiebt
Je rauer die Fahrbahn, desto früher überwiegt der Impedanzverlust den Walkverlust. Gerechnet für 85 kg Systemgewicht, Druck hinten.
| Untergrund | 28 mm | 32 mm | Abschlag |
|---|---|---|---|
| Neuer Asphalt | 4,70 bar | 4,05 bar | 0 % |
| Guter Asphalt | 4,60 bar | 3,95 bar | 3 % |
| Rauer Asphalt | 4,50 bar | 3,85 bar | 5 % |
| Grober Splitt | 4,35 bar | 3,70 bar | 8 % |
| Kopfsteinpflaster | 4,20 bar | 3,60 bar | 11 % |
So liest du die Tabelle richtig
Nimm die Zeile für dein Systemgewicht und die Spalte für deine Nennbreite. Der Wert ist ein Startwert, kein Zielwert: fahre ihn zwei, drei Ausfahrten, dann korrigiere in Schritten von 0,1 bar. Fühlt sich das Rad auf rauem Asphalt hart und nervös an, geh runter. Schlägt der Reifen in Löchern durch oder wandert das Rad in Kurven, geh rauf.
Latex- und TPU-Schläuche verlieren deutlich schneller Luft als Butyl oder Tubeless — bei Latex bis zu 1 bar über Nacht. Ein Manometer, das um 0,3 bar daneben liegt, macht jede Tabelle wertlos: prüfe deine Pumpe einmal gegen ein zweites Manometer.
Für dein konkretes Setup — mit Reifenmodell, Hookless-Grenze, Nässe und getrennten Breiten vorn und hinten — rechnet der Reifendruck-Rechner die Werte einzeln aus.
Welcher Reifendruck bei 28 mm und 85 kg Systemgewicht?
Rund 4,60 bar hinten und 4,30 bar vorn, auf gutem Asphalt und tubeless montiert. Systemgewicht heißt Fahrer bekleidet plus Rad plus Gepäck.
Gilt die Tabelle auch für Gravel?
Ja, die Spalten 35 und 40 Millimeter sind dafür da. Der Untergrundabschlag ist auf Schotter aber größer als in der dritten Tabelle: rechne je nach Belag 5 bis 20 Prozent unter dem Asphaltwert.
Warum steht in der Tabelle weniger als auf meinem Reifen?
Der Flankenaufdruck nennt die zulässige Obergrenze, nicht den sinnvollen Fahrdruck. Der liegt fast immer deutlich darunter.
Muss ich vorn und hinten unterschiedlich pumpen?
Ja. Vorn liegt weniger Last, deshalb rund 7 Prozent weniger Druck — in der Praxis 0,2 bis 0,4 bar.
Haftungsausschluss. Alle Angaben ohne Gewähr. Die Werte sind unverbindliche Richtwerte und keine Prüfung im Sinne der Verkehrssicherheit. Herstellerfreigabe von Reifen und Felge geht vor.
Rennrad-Creator, denen wir folgen
Rennrad-Kanäle auf YouTube, Instagram und TikTok, die wir selbst schauen. Unser Lieblingscontent vor und nach dem Ride.
Strava mit Claude verbinden und als Trainingsplan nutzen
Seit dem 1. Juni 2026 liest Claude deine Strava-Daten direkt aus dem Konto — kein Export, kein Copy-and-paste. Der Ablauf zum Durchklicken:
In vier Schritten verbunden
Claude öffnen
claude.ai aufrufen und die Seitenleiste links ausklappen.
Connectors
In der Seitenleiste auf Customize klicken, dort Connectors.
Strava verbinden
Auf das Plus, „Strava“ suchen, Connect, bei Strava autorisieren.
Erste Frage
Neues Gespräch öffnen und nach deinen letzten Fahrten fragen — fertig.
Auf claude.ai anmelden
Öffne claude.ai im Browser am Rechner und melde dich an. Links sitzt die Seitenleiste — ist sie eingeklappt, siehst du nur Symbole. Klick auf das Symbol links oben, damit die Menüpunkte mit Text erscheinen.
Customize, dann Connectors
In der ausgeklappten Seitenleiste auf Customize klicken — auf Deutsch Anpassen. Darin steht der Abschnitt Connectors (Verbindungen). Hier verwaltet Claude alle externen Dienste.
Suchen, Connect, autorisieren
Auf das + neben Connectors („Add Connector“) klicken, oben Strava in die Suche tippen und den Eintrag von Strava selbst wählen. Dann Connect: es öffnet sich ein Strava-Fenster, dort anmelden und die Freigabe autorisieren. Zurück in Claude steht Strava als verbunden.
Neues Gespräch, erste Frage
Öffne ein neues Gespräch und frage: „Zeig meine letzten zehn Radfahrten mit Datum, Distanz, Höhenmetern und Normalized Power.“ Claude fragt beim ersten Mal, ob es Strava benutzen darf — bestätigen. Vergleiche zwei Zeilen mit der Strava-App, dann weiter mit den Prompts weiter unten.
- ·Voraussetzung: ein bezahltes Strava-Abo und ein Claude-Konto. Ohne Abo erscheint der Connector nicht.
- ·Weg: auf claude.ai die Seitenleiste ausklappen, dann Customize → Connectors → +, nach „Strava“ suchen, Connect und bei Strava autorisieren. Keine Schlüssel, kein Code.
- ·Grenze: der Zugriff ist nur lesend. Claude kann Einheiten weder hochladen noch ändern und keinen Plan in Strava eintragen.
- ·ChatGPT: kein offizieller Connector. Es bleibt der Datenexport als Datei — ein Stand vom Tag des Exports, nicht laufend.
Schritt für Schritt: Strava mit Claude verbinden
Zehn Schritte, jeder mit dem genauen Klickpfad. Die Menüpunkte heißen in Claude auf Englisch Customize und Connectors; auf Deutsch Anpassen und Verbindungen.
Prüfen, ob du freigeschaltet bist
Öffne strava.com/settings/mcp im Browser und melde dich bei Strava an. Steht dort eine MCP-Einstellung, bist du dran. Steht dort nichts oder kommt eine Fehlerseite, fehlt entweder das Abo oder die Freigabe ist noch nicht bei dir angekommen — sie wird seit dem 1. Juni 2026 schrittweise verteilt.
Nur zahlende Abonnenten bekommen den Connector. Familien-, Studenten- und Runna-Bundle zählen dazu.
Claude im Browser öffnen
Gehe auf claude.ai und melde dich an oder lege ein Konto an. Nimm für die Einrichtung den Browser am Rechner — das ist der Weg, den Strava selbst beschreibt. Handy und Desktop-App kommen später von selbst dazu.
Die Oberfläche kann auf Englisch stehen. Beide Bezeichnungen sind unten genannt.
Seitenleiste ausklappen
Links oben sitzt das Symbol zum Ausklappen der Seitenleiste. Klick darauf, damit die Menüpunkte mit Text erscheinen — eingeklappt siehst du nur Symbole und findest den nächsten Punkt nicht.
Am Handy-Browser: das Menü über das Symbol links oben öffnen.
„Customize“ öffnen und auf „Connectors“ gehen
In der ausgeklappten Seitenleiste auf Customize klicken — auf Deutsch Anpassen. Dort steht der Abschnitt Connectors (Verbindungen). Das ist die Stelle, an der Claude alle externen Dienste verwaltet.
Pfad in einer Zeile: Seitenleiste → Customize → Connectors.
Auf das „+“ neben Connectors tippen
Neben der Überschrift Connectors steht ein + („Add Connector“). Klick darauf: es öffnet sich das Verzeichnis mit allen verfügbaren Diensten. Gib oben ins Suchfeld Strava ein und wähle den Eintrag, dessen Anbieter Strava selbst ist.
Taucht Strava nicht auf, ist die Freigabe noch nicht bei dir — zurück zu Schritt 01. Verbinde in diesem Fall keinen fremden Strava-Server aus dem Netz.
„Connect“ klicken und bei Strava freigeben
Auf Connect („Verbinden“) klicken. Es öffnet sich ein Strava-Fenster: dort anmelden, den Freigabetext lesen und Autorisieren bestätigen. Danach landest du zurück in Claude, und Strava steht in der Connector-Liste als verbunden.
Öffnet sich kein Fenster, blockiert der Browser das Pop-up. Blocker für claude.ai erlauben und den Klick wiederholen.
Verbindung testen
Neues Gespräch öffnen und diese Frage stellen: „Zeig meine letzten zehn Radfahrten mit Datum, Distanz, Höhenmetern und Normalized Power.“ Claude fragt beim ersten Mal, ob es Strava benutzen darf — bestätigen. Vergleiche zwei Zeilen mit der Strava-App: stimmen sie, steht alles.
Kommt „keine Daten“, prüfe, ob du in Claude und Strava jeweils im richtigen Konto bist.
Kontext geben, den Strava nicht kennt
Die Daten sagen, was du gefahren bist. Sie sagen nicht, wie viele Stunden du hast, wann dein Zielrennen ist, wie du schläfst oder ob du Schichtdienst fährst. Diesen Teil lieferst du — er entscheidet über die Qualität des Plans mehr als jede Auswertung. Die Prompts im nächsten Abschnitt fragen genau das ab.
Wöchentlich nachziehen
Ein Plan, der vier Wochen unangetastet bleibt, ist nach zwei Wochen falsch. Sonntagabends die Woche gegen die gefahrenen Einheiten prüfen und die nächste anpassen — dafür ist der lesende Zugriff da.
Zugriff wieder entziehen
Zwei Wege, beide sofort wirksam. Über Strava: strava.com/settings/apps öffnen und bei Claude auf Zugriff aufheben („Revoke Access“) klicken. Oder in Claude: Seitenleiste → Customize → Connectors → Strava → Disconnect.
Bereits geführte Gespräche bleiben in Claude stehen, neue Daten kommen keine mehr dazu.
Claude Cowork am Desktop
Gleicher Pfad wie im Browser: Customize → Connectors → + → „Strava“ → Connect.
Claude Code im Terminal
Ein Befehl, für Leute, die im Terminal arbeiten:
Fünf Prompts in der Reihenfolge, in der sie funktionieren
Nicht ein Prompt, sondern eine Kette: erst lesen lassen, dann Rahmen setzen, dann planen, dann prüfen. Jeder Prompt baut auf der Antwort des vorigen auf, im gleichen Gespräch.
„Lies meine Strava-Daten der letzten zwölf Wochen. Gib mir pro Woche: Radstunden, Distanz, Höhenmeter, Verteilung der Zeit in den Leistungszonen und die drei härtesten Einheiten. Danach: was fällt dir an der Struktur auf — wo ist die Belastung zu gleichförmig, wo fehlt Erholung?“
Warum zuerst: du prüfst, ob die Zahlen stimmen, bevor du auf ihnen aufbaust.
„Mein Ziel: 180 km mit 2.500 Höhenmetern am 12. September, ankommen ohne Einbruch. Ich habe montags bis freitags maximal 90 Minuten, samstags bis fünf Stunden, sonntags frei für Familie. Ich fahre mit Leistungsmesser, FTP zuletzt 248 Watt, 74 kg. Rechne mit diesen Grenzen, nicht mit einem Idealumfang.“
Zahlen ersetzen Adjektive: Zeitfenster, Ziel, Datum, Gewicht, Leistung.
„Baue daraus einen Vier-Wochen-Block: drei Wochen aufbauend, eine Woche entlastend. Pro Einheit Wochentag, Dauer, Zielzone in Watt, Struktur der Intervalle und den Zweck in einem Satz. Beginne bei meinem tatsächlichen Umfang der letzten vier Wochen, nicht darüber. Nenne am Ende, welche Annahmen du getroffen hast.“
Die Bitte um Annahmen ist der wichtigste Satz — dort stehen die Stellen, an denen geraten wurde.
„Lies meine Strava-Woche und vergleiche sie mit dem Plan. Was habe ich verpasst, was habe ich überzogen? Passe die kommende Woche an, ohne den Zielblock zu verschieben. Wenn ich zwei Einheiten verpasst habe, hole sie nicht nach — sag mir stattdessen, was entfällt.“
Der Prompt, der aus einer Auswertung eine Betreuung macht. Jede Woche derselbe.
„Widerspricht dieser Plan meinen Daten irgendwo? Nenne die drei Punkte, an denen du am unsichersten bist, und was du dafür bräuchtest. Wo würde ein Trainer anders entscheiden als du?“
Ein Modell, das nach seinen Lücken gefragt wird, nennt sie meist. Ungefragt nicht.
Wenn etwas nicht klappt
Entweder kein bezahltes Abo oder die Freigabe ist noch nicht bei dir. Prüfen unter strava.com/settings/mcp. Suche im Verzeichnis nach „Strava“, nicht nach „MCP“.
Die Seitenleiste ist eingeklappt. Symbol links oben anklicken, dann erscheinen die Menüpunkte mit Text. Auf Deutsch heißt der Punkt „Anpassen“.
Pop-up-Blocker. Für claude.ai erlauben, Seite neu laden, „Connect“ noch einmal klicken.
Meist das falsche Konto: prüfe, mit welchem Strava-Konto du autorisiert hast, und ob die Fahrten dort überhaupt sichtbar sind. Private Aktivitäten liegen im Konto, zählen aber nur, wenn sie synchronisiert wurden.
Claude rechnet eigene Auswertungen und nicht Stravas Kennzahlen nach. Bei Werten, die du weiterverwendest, nach dem Rechenweg fragen und gegen die App prüfen.
Handy oder Rechner?
Die Verbindung hängt am Konto, nicht am Gerät. Einmal freigegeben, liest Claude dieselben Strava-Daten im Browser, in der Desktop-App und in den Apps für iOS und Android — du musst nichts doppelt einrichten. Beim Einrichten gibt es einen Unterschied: Strava beschreibt den Weg für claude.ai im Browser, für Claude Cowork am Desktop und für Claude Code im Terminal. Das Installieren von Connectors direkt am Telefon läuft noch als Beta. Verbinde deshalb einmal am Rechner — danach steht der Connector auch in der Handy-App, weil die Freigabe am Konto hängt.
Claude-App
Praktisch nach der Ausfahrt: Woche abfragen, während das Rad noch draußen steht.
Desktop-App
Für den Aufbau des Plans angenehmer: langer Text, Tabellen, mehrere Wochen im Blick.
Browser
Auch am Handy-Browser nutzbar, wenn du keine App installieren willst.
Am Rad ändert das nichts: geplante Einheiten kommen weder über die App noch über den Rechner nach Strava zurück. Was du fahren willst, trägst du selbst in Kalender oder Radcomputer ein.
Und mit ChatGPT?
Kurz: es geht, aber anders. Strava hat den offiziellen Connector mit Claude als erstem Client gestartet; weitere KI-Clients sind angekündigt, aber nicht verfügbar. Gleichzeitig hat Strava zum 1. Juni 2026 die API-Regeln verschärft und Trainingsanalyse über Dritt-Apps eingeschränkt. Wer heute Strava-Daten in ChatGPT auswerten will, nimmt den Export.
Offizieller Connector
- ·Live-Zugriff, jede Frage holt aktuelle Daten
- ·Herzfrequenz- und Leistungsverlauf, GPS, Trainingsanalyse aus dem Abo
- ·Einrichtung ohne Dateien, Widerruf in Strava
- ·Setzt ein Strava-Abo voraus
Export als Datei
- ·Strava-Einstellungen → „Meine Daten“ → Archiv anfordern
- ·Nach der Mail das ZIP laden, darin activities.csv mit allen Einheiten
- ·CSV in ChatGPT hochladen, dann dieselbe Prompt-Kette fahren
- ·Stand vom Exporttag — für den wöchentlichen Abgleich neu exportieren
Für die reine Auswertung reicht der Export. Was fehlt, ist der laufende Abgleich: genau der Schritt, der einen Plan über Wochen brauchbar hält. Deshalb ist der Weg über Claude derzeit der einzige, der ohne Handarbeit funktioniert.
Was das nicht kann
- ·Nichts schreiben. Keine geplanten Einheiten in Strava, keine Änderung an Aktivitäten, kein Upload. Der Plan lebt in deinem Kalender.
- ·Nichts sehen, was nicht drinsteht. Schlaf, Stress, Krankheit, Ernährung, Technik am Rad: was du nicht sagst, existiert für die Auswertung nicht.
- ·Keinen Trainer ersetzen. Die Auswertung ist stark, die Entscheidung bleibt bei dir. Bei Schmerzen, Herzsachen oder Wettkampfaufbau auf hohem Niveau gehört ein Mensch dazu.
- ·Nicht ungeprüft rechnen. Frag nach Zwischenschritten bei Zahlen, die du weiterverwendest — und vergleiche einmal mit der Strava-App.
Kann Claude auf meine Strava-Daten zugreifen?
Ja, seit dem 1. Juni 2026 über den offiziellen MCP-Connector von Strava. Du gibst ihn einmal per OAuth frei, danach liest Claude Aktivitäten, Herzfrequenz, Leistung, Höhenmeter und Trainingsanalysen aus deinem Konto. Der Zugriff ist lesend und in den Strava-Einstellungen widerrufbar.
Brauche ich ein Strava-Abo?
Ja. Der Connector ist Teil des Abos und wird nur Abonnenten angezeigt. Zusätzliche Kosten fallen nicht an; ein Claude-Konto brauchst du ohnehin.
Geht das auch in der Handy-App oder nur am PC?
Beides. Die Freigabe hängt am Konto: einmal verbunden, liest Claude dieselben Daten im Browser, in der Desktop-App und in den Apps für iOS und Android. Eingerichtet wird am besten einmal auf claude.ai am Rechner (Seitenleiste → Customize → Connectors → + → „Strava“); das Verbinden direkt am Telefon läuft noch als Beta. Danach steht der Connector auf allen Geräten.
Geht Strava auch mit ChatGPT?
Nicht über den offiziellen Connector — der startete mit Claude als erstem Client. Praktikabel bleibt der Datenexport: Archiv in den Strava-Einstellungen anfordern und die activities.csv in ChatGPT hochladen. Das ist ein Stand vom Exporttag, kein laufender Zugriff.
Kann die KI Trainingseinheiten in Strava eintragen?
Nein. Der Connector ist ausdrücklich nur lesend: keine Uploads, keine Änderungen, keine geplanten Einheiten. Den Plan überträgst du selbst in Kalender oder Radcomputer.
Ersetzt ein KI-Trainingsplan einen Trainer?
Für Struktur, Umfangssteuerung und das ehrliche Lesen der eigenen Zahlen trägt es weit. Was fehlt, ist der Blick auf alles außerhalb der Datei: Alltag, Technik, Verletzungen, Tagesform. Bei Beschwerden oder Aufbau auf hohem Niveau gehört ein Mensch dazu.
Wie widerrufe ich den Zugriff wieder?
In den Strava-Einstellungen die Freigabe für den MCP-Connector entziehen. Danach erhält Claude keine Daten mehr; bereits geführte Gespräche bleiben in Claude bestehen.
Haftungsausschluss. Alle Angaben ohne Gewähr und keine Trainings- oder Gesundheitsberatung. Oberflächen und Bezeichnungen bei Strava und Claude können sich ändern; Stand August 2026. Strava und Claude sind Marken der jeweiligen Anbieter, es besteht keine Verbindung.
Glossar: Begriffe aus den Rechnern
16 Begriffe, die in den Rechnern vorkommen — kurz erklärt, ohne Umweg. Von Stack und Reach über Maulweite und ETRTO bis Glykogen.
Stack
Der senkrechte Abstand von Tretlagermitte zur Oberkante des Steuerrohrs. Stack sagt, wie hoch die Front steht — mehr Stack heißt aufrechter, weniger heißt tiefer. Zusammen mit Reach beschreibt Stack einen Rahmen vollständig, unabhängig davon, was der Hersteller als Größe aufdruckt.
Reach
Der waagerechte Abstand von Tretlagermitte zur Oberkante des Steuerrohrs. Reach sagt, wie gestreckt du sitzt. Ein Rahmen mit 25 mm zu viel Reach lässt sich nicht mit einem kürzeren Vorbau retten, ohne dass das Lenkverhalten leidet.
Sitzrohrlänge
Die Länge des Sitzrohrs, meist die Zahl, die als Rahmengröße genannt wird. Sie sagt nur, ob du über dem Rad stehen kannst und ob die Sattelstütze im zulässigen Bereich klemmt — nicht, ob das Rad zu deinem Oberkörper passt.
Beinüberhang
Die Abweichung deiner Schrittlänge von dem Wert, der für deine Körpergröße zu erwarten wäre (rund 47 % der Körpergröße). Positiver Beinüberhang heißt lange Beine und kurzer Rumpf: mehr Sattelhöhe, weniger Stack, kürzerer Reach.
Maulweite
Der innere Abstand zwischen den Felgenflanken, in Millimetern. Ein Reifen baut auf einer breiteren Felge breiter — rund 0,4 mm gemessene Breite pro Millimeter Maulweite über 18 mm. Weil der Druck am Quadrat der Breite hängt, verschiebt die Maulweite das Ergebnis jeder Druckrechnung deutlich.
Gemessene Reifenbreite
Die Breite, die der montierte und aufgepumpte Reifen tatsächlich hat — nicht die Nennbreite auf der Flanke. Ein 28er Rennradreifen misst im Mittel 28,4 mm, auf breiter Felge über 30 mm; ein 40er Gravelreifen oft nur 38 mm. Für die Druckberechnung zählt allein der gemessene Wert.
ETRTO
European Tyre and Rim Technical Organisation. Legt die Norm fest, welche Reifen-Felgen-Kombinationen zulässig sind und welcher Höchstdruck gilt. Für Hookless-Felgen sind es maximal 5,0 bar, bei Maulweiten ab 30 mm oder Reifen ab 35 mm nur 4,1 bar. Die ETRTO-Grenze ist keine Empfehlung, sondern eine Obergrenze.
Hookless
Felgen ohne Haken an der Flanke. Leichter und einfacher zu fertigen, aber druckbegrenzt: der Reifen wird allein durch Reibung und Geometrie gehalten. Über der ETRTO-Grenze kann er von der Felge springen.
Tubeless
Reifenmontage ohne Schlauch, dichtgemacht mit Milch. Weil eine Reibungsschicht fehlt, darf der Reifen tiefer einfedern, ohne durchzuschlagen — rund 5 bis 10 % weniger Druck als mit Schlauch, bei gleichem Schutz.
15-%-Drop
Das Maß, auf das der Reifendruck-Rechner rechnet: der Reifen federt unter Last um 15 % seiner Höhe ein. Frank Berto hat 50 Reifen bei 7 Drücken und 8 Radlasten vermessen und diesen Wert als Optimum zwischen Rollwiderstand und Dämpfung abgeleitet.
Fahrbahn-Impedanz
Der Energieverlust, der entsteht, wenn ein zu harter Reifen über Unebenheiten springt statt sie zu schlucken. Rad und Fahrer werden in Vibration versetzt, die Energie ist weg. Deshalb ist sehr hoher Druck auf realem Asphalt langsamer als moderater — der Grund, warum empfohlene Drücke heute niedriger liegen als früher.
Walkverlust
Der Energieverlust durch die Verformung der Reifenkarkasse selbst. Er steigt, wenn der Druck sinkt. Der optimale Druck ist der Punkt, an dem Walkverlust und Impedanzverlust zusammen am kleinsten sind.
Systemgewicht
Fahrer bekleidet plus Rad plus alles, was mitfährt: Flaschen, Taschen, Werkzeug, Verpflegung. Nur das Systemgewicht bestimmt die Radlast, und nur die Radlast geht in die Druckberechnung ein.
Glykogen
Die Speicherform der Kohlenhydrate in Muskel und Leber, rund 400 bis 500 Gramm bei einem trainierten Fahrer. Sie tragen eine Einheit unter 90 Minuten ohne Zufuhr; danach entscheidet, was von außen dazukommt.
Glukose-Fruktose-Mix
Zwei Zuckerarten, die über verschiedene Transporter aufgenommen werden. Im Verhältnis von rund 1 : 0,8 addieren sich die Aufnahmewege statt sich zu blockieren — erst dadurch werden mehr als 60 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde überhaupt verwertbar.
Darm-Training
Die gezielte Steigerung der Kohlenhydrataufnahme im Training. Über sechs bis acht Wochen alle zwei Wochen etwa zehn Gramm pro Stunde mehr, in Grundlagenfahrten. Nicht der Bedarf limitiert die Zufuhr, sondern die intestinale Aufnahme — und die ist trainierbar.
Haftungsausschluss. Alle Angaben ohne Gewähr. Erklärungen nach bestem Wissen, keine technische Beratung und keine Ernährungsberatung.
Welche Rahmengröße bei 175 cm Körpergröße?
Gerechnet für 175 Zentimeter Körpergröße, Alter unter 40, nach demselben Modell wie der Rahmengrößen-Rechner. Vier Schrittlängen, drei Geometrien.
- ·Größenlabel nach Körpergröße: M. Sitzrohr nach Schrittlänge: rund 52,7 cm, also ein 52er — den die meisten Hersteller als M führen. Label und Sitzrohrmaß folgen verschiedenen Maßen und fallen deshalb auseinander; welches Rad passt, entscheiden Stack und Reach.
- ·Endurance-Fenster: Stack um 586 mm, Reach um 388 mm, Sattelhöhe 72,7 cm ab Tretlagermitte, Vorbau 100 mm.
- ·Entscheidend ist nicht das Label, sondern Stack und Reach des konkreten Rahmens. Ein 52er ist bei zwei Marken selten dasselbe Rad.
- ·Die Schrittlänge verschiebt das Fenster stärker als die Körpergröße — die Tabelle unten zeigt, um wie viel.
Rahmengröße bei 175 cm nach Schrittlänge
Endurance-Geometrie, Alter unter 40, durchschnittliche Armlänge. Schrittlänge barfuß an der Wand gemessen, Buch fest nach oben gedrückt. Bei 175 cm Körpergröße liegt der Durchschnitt bei rund 82,3 cm.
| Schrittlänge | Sitzrohr | Sattelhöhe | Stack | Reach | Vorbau |
|---|---|---|---|---|---|
| 79 cm | 50,6 cm | 69,8 cm | 596 mm | 395 mm | 115 mm |
| 81 cm | 51,8 cm | 71,5 cm | 590 mm | 391 mm | 105 mm |
| 83 cm | 53,1 cm | 73,3 cm | 584 mm | 387 mm | 95 mm |
| 85 cm | 54,4 cm | 75,1 cm | 578 mm | 383 mm | 90 mm |
Sattelhöhe gemessen von Tretlagermitte bis Satteloberkante (Schrittlänge × 0,883). Lange Beine bei gleicher Körpergröße heißen: mehr Sattelhöhe, weniger Stack, kürzerer Reach.
175 cm bei Race, Endurance und Gravel
Bei 82,3 cm Schrittlänge. Race sitzt tiefer und länger, Gravel höher und kürzer — dieselbe Körpergröße, drei verschiedene Fenster.
| Geometrie | Sitzrohr | Stack | Reach | Vorbau |
|---|---|---|---|---|
| Race | 53,5 cm | 563 mm | 401 mm | 100 mm |
| Endurance | 52,7 cm | 586 mm | 388 mm | 100 mm |
| Gravel | 51,8 cm | 598 mm | 383 mm | 90 mm |
Was du mit diesen Zahlen machst
Nimm die Geometrietabelle des Rades, das du kaufen willst, und vergleiche Stack und Reach mit dem Fenster oben. Liegen beide innerhalb von etwa 15 Millimetern, passt der Rahmen — die Feinarbeit macht danach Vorbau, Spacer und Sattelposition. Liegt der Reach 25 Millimeter daneben, ist es die falsche Größe, egal was auf dem Rahmen steht.
Liegst du zwischen zwei Größen, nimm im Zweifel die kleinere: nach oben lässt sich mit Spacern, längerem Vorbau und Sattelstütze arbeiten, nach unten kaum. Wer bewusst Komfort will, nimmt die größere mit kürzerem Vorbau.
Für deine eigenen Maße — mit Armlänge, Alter und Kategorie — rechnet der Rahmengrößen-Rechner das Fenster direkt aus.
Welche Rahmengröße bei 175 cm?
Typisch M, Sitzrohr rund 52,7 cm, also nominell ein 52er. Stack um 586 mm, Reach um 388 mm bei Endurance-Geometrie und durchschnittlicher Schrittlänge von 82,3 cm.
Welche Sattelhöhe bei 175 cm?
Bei 82,3 cm Schrittlänge rund 72,7 cm, gemessen von Tretlagermitte bis Satteloberkante. Der Faktor ist 0,883 auf die Schrittlänge; Abweichungen von einem Zentimeter Schrittlänge verschieben die Sattelhöhe um knapp einen Zentimeter.
Welche Vorbaulänge bei 175 cm?
Startwert 100 mm bei durchschnittlicher Armlänge. Pro Zentimeter überdurchschnittlicher Armlänge rund 8 mm mehr, pro Zentimeter Beinüberhang 4 mm weniger. Gravel liegt rund 10 mm kürzer.
Race oder Endurance bei 175 cm?
Race liegt rund 23 mm tiefer im Stack und 13 mm länger im Reach. Wer die tiefe Position über zwei Stunden ohne Rückenschmerzen hält, kann Race fahren; alle anderen sind mit Endurance schneller, weil sie länger unten bleiben.
Haftungsausschluss. Alle Angaben ohne Gewähr. Startfenster für die Rahmenauswahl, kein Bikefitting und keine medizinische Beratung.
Welche Rahmengröße bei 180 cm Körpergröße?
Gerechnet für 180 Zentimeter Körpergröße, Alter unter 40, nach demselben Modell wie der Rahmengrößen-Rechner. Vier Schrittlängen, drei Geometrien.
- ·Größenlabel nach Körpergröße: L. Sitzrohr nach Schrittlänge: rund 54,1 cm, also ein 54er — den die meisten Hersteller als M führen. Label und Sitzrohrmaß folgen verschiedenen Maßen und fallen deshalb auseinander; welches Rad passt, entscheiden Stack und Reach.
- ·Endurance-Fenster: Stack um 603 mm, Reach um 400 mm, Sattelhöhe 74,7 cm ab Tretlagermitte, Vorbau 100 mm.
- ·Entscheidend ist nicht das Label, sondern Stack und Reach des konkreten Rahmens. Ein 54er ist bei zwei Marken selten dasselbe Rad.
- ·Die Schrittlänge verschiebt das Fenster stärker als die Körpergröße — die Tabelle unten zeigt, um wie viel.
Rahmengröße bei 180 cm nach Schrittlänge
Endurance-Geometrie, Alter unter 40, durchschnittliche Armlänge. Schrittlänge barfuß an der Wand gemessen, Buch fest nach oben gedrückt. Bei 180 cm Körpergröße liegt der Durchschnitt bei rund 84,6 cm.
| Schrittlänge | Sitzrohr | Sattelhöhe | Stack | Reach | Vorbau |
|---|---|---|---|---|---|
| 81 cm | 51,8 cm | 71,5 cm | 614 mm | 407 mm | 115 mm |
| 83 cm | 53,1 cm | 73,3 cm | 608 mm | 403 mm | 105 mm |
| 85 cm | 54,4 cm | 75,1 cm | 602 mm | 399 mm | 100 mm |
| 87 cm | 55,7 cm | 76,8 cm | 596 mm | 395 mm | 90 mm |
Sattelhöhe gemessen von Tretlagermitte bis Satteloberkante (Schrittlänge × 0,883). Lange Beine bei gleicher Körpergröße heißen: mehr Sattelhöhe, weniger Stack, kürzerer Reach.
180 cm bei Race, Endurance und Gravel
Bei 84,6 cm Schrittlänge. Race sitzt tiefer und länger, Gravel höher und kürzer — dieselbe Körpergröße, drei verschiedene Fenster.
| Geometrie | Sitzrohr | Stack | Reach | Vorbau |
|---|---|---|---|---|
| Race | 55,0 cm | 580 mm | 412 mm | 100 mm |
| Endurance | 54,1 cm | 603 mm | 400 mm | 100 mm |
| Gravel | 53,3 cm | 616 mm | 394 mm | 90 mm |
Was du mit diesen Zahlen machst
Nimm die Geometrietabelle des Rades, das du kaufen willst, und vergleiche Stack und Reach mit dem Fenster oben. Liegen beide innerhalb von etwa 15 Millimetern, passt der Rahmen — die Feinarbeit macht danach Vorbau, Spacer und Sattelposition. Liegt der Reach 25 Millimeter daneben, ist es die falsche Größe, egal was auf dem Rahmen steht.
Liegst du zwischen zwei Größen, nimm im Zweifel die kleinere: nach oben lässt sich mit Spacern, längerem Vorbau und Sattelstütze arbeiten, nach unten kaum. Wer bewusst Komfort will, nimmt die größere mit kürzerem Vorbau.
Für deine eigenen Maße — mit Armlänge, Alter und Kategorie — rechnet der Rahmengrößen-Rechner das Fenster direkt aus.
Welche Rahmengröße bei 180 cm?
Typisch L, Sitzrohr rund 54,1 cm, also nominell ein 54er. Stack um 603 mm, Reach um 400 mm bei Endurance-Geometrie und durchschnittlicher Schrittlänge von 84,6 cm.
Welche Sattelhöhe bei 180 cm?
Bei 84,6 cm Schrittlänge rund 74,7 cm, gemessen von Tretlagermitte bis Satteloberkante. Der Faktor ist 0,883 auf die Schrittlänge; Abweichungen von einem Zentimeter Schrittlänge verschieben die Sattelhöhe um knapp einen Zentimeter.
Welche Vorbaulänge bei 180 cm?
Startwert 100 mm bei durchschnittlicher Armlänge. Pro Zentimeter überdurchschnittlicher Armlänge rund 8 mm mehr, pro Zentimeter Beinüberhang 4 mm weniger. Gravel liegt rund 10 mm kürzer.
Race oder Endurance bei 180 cm?
Race liegt rund 23 mm tiefer im Stack und 12 mm länger im Reach. Wer die tiefe Position über zwei Stunden ohne Rückenschmerzen hält, kann Race fahren; alle anderen sind mit Endurance schneller, weil sie länger unten bleiben.
Haftungsausschluss. Alle Angaben ohne Gewähr. Startfenster für die Rahmenauswahl, kein Bikefitting und keine medizinische Beratung.
Welche Rahmengröße bei 185 cm Körpergröße?
Gerechnet für 185 Zentimeter Körpergröße, Alter unter 40, nach demselben Modell wie der Rahmengrößen-Rechner. Vier Schrittlängen, drei Geometrien.
- ·Größenlabel nach Körpergröße: L. Sitzrohr nach Schrittlänge: rund 55,6 cm, also ein 56er — den die meisten Hersteller als L führen. Label und Sitzrohrmaß folgen verschiedenen Maßen und fallen deshalb auseinander; welches Rad passt, entscheiden Stack und Reach.
- ·Endurance-Fenster: Stack um 620 mm, Reach um 411 mm, Sattelhöhe 76,7 cm ab Tretlagermitte, Vorbau 100 mm.
- ·Entscheidend ist nicht das Label, sondern Stack und Reach des konkreten Rahmens. Ein 56er ist bei zwei Marken selten dasselbe Rad.
- ·Die Schrittlänge verschiebt das Fenster stärker als die Körpergröße — die Tabelle unten zeigt, um wie viel.
Rahmengröße bei 185 cm nach Schrittlänge
Endurance-Geometrie, Alter unter 40, durchschnittliche Armlänge. Schrittlänge barfuß an der Wand gemessen, Buch fest nach oben gedrückt. Bei 185 cm Körpergröße liegt der Durchschnitt bei rund 86,9 cm.
| Schrittlänge | Sitzrohr | Sattelhöhe | Stack | Reach | Vorbau |
|---|---|---|---|---|---|
| 84 cm | 53,8 cm | 74,2 cm | 629 mm | 417 mm | 110 mm |
| 86 cm | 55,0 cm | 75,9 cm | 623 mm | 413 mm | 105 mm |
| 88 cm | 56,3 cm | 77,7 cm | 617 mm | 409 mm | 95 mm |
| 90 cm | 57,6 cm | 79,5 cm | 611 mm | 405 mm | 90 mm |
Sattelhöhe gemessen von Tretlagermitte bis Satteloberkante (Schrittlänge × 0,883). Lange Beine bei gleicher Körpergröße heißen: mehr Sattelhöhe, weniger Stack, kürzerer Reach.
185 cm bei Race, Endurance und Gravel
Bei 86,9 cm Schrittlänge. Race sitzt tiefer und länger, Gravel höher und kürzer — dieselbe Körpergröße, drei verschiedene Fenster.
| Geometrie | Sitzrohr | Stack | Reach | Vorbau |
|---|---|---|---|---|
| Race | 56,5 cm | 596 mm | 424 mm | 100 mm |
| Endurance | 55,6 cm | 620 mm | 411 mm | 100 mm |
| Gravel | 54,7 cm | 633 mm | 405 mm | 90 mm |
Was du mit diesen Zahlen machst
Nimm die Geometrietabelle des Rades, das du kaufen willst, und vergleiche Stack und Reach mit dem Fenster oben. Liegen beide innerhalb von etwa 15 Millimetern, passt der Rahmen — die Feinarbeit macht danach Vorbau, Spacer und Sattelposition. Liegt der Reach 25 Millimeter daneben, ist es die falsche Größe, egal was auf dem Rahmen steht.
Liegst du zwischen zwei Größen, nimm im Zweifel die kleinere: nach oben lässt sich mit Spacern, längerem Vorbau und Sattelstütze arbeiten, nach unten kaum. Wer bewusst Komfort will, nimmt die größere mit kürzerem Vorbau.
Für deine eigenen Maße — mit Armlänge, Alter und Kategorie — rechnet der Rahmengrößen-Rechner das Fenster direkt aus.
Welche Rahmengröße bei 185 cm?
Typisch L, Sitzrohr rund 55,6 cm, also nominell ein 56er. Stack um 620 mm, Reach um 411 mm bei Endurance-Geometrie und durchschnittlicher Schrittlänge von 86,9 cm.
Welche Sattelhöhe bei 185 cm?
Bei 86,9 cm Schrittlänge rund 76,7 cm, gemessen von Tretlagermitte bis Satteloberkante. Der Faktor ist 0,883 auf die Schrittlänge; Abweichungen von einem Zentimeter Schrittlänge verschieben die Sattelhöhe um knapp einen Zentimeter.
Welche Vorbaulänge bei 185 cm?
Startwert 100 mm bei durchschnittlicher Armlänge. Pro Zentimeter überdurchschnittlicher Armlänge rund 8 mm mehr, pro Zentimeter Beinüberhang 4 mm weniger. Gravel liegt rund 10 mm kürzer.
Race oder Endurance bei 185 cm?
Race liegt rund 24 mm tiefer im Stack und 13 mm länger im Reach. Wer die tiefe Position über zwei Stunden ohne Rückenschmerzen hält, kann Race fahren; alle anderen sind mit Endurance schneller, weil sie länger unten bleiben.
Haftungsausschluss. Alle Angaben ohne Gewähr. Startfenster für die Rahmenauswahl, kein Bikefitting und keine medizinische Beratung.
{{ p.t }}